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- Der Kuss ist die einzig schöne Form der Bevormundung.
- Sich dem Schicksal ergeben, ist Fatalismus; sich seinem Schicksal ergeben, Realismus.
- Charme ist die einzig akzeptable Macht, die in Ohnmacht versetzt.
- Dogma ohne Vernunft ist Ideologie, Wahrheit ohne Freiheit Repression.
- Anmut ist die schönste Zumutung.
- Es ist ein Irrtum zu glauben, dass das, was die Leute beschäftigt, sie auch bewegt.
- Was trügt, trägt nicht.
- Wer gar nichts mehr erwartet, von dem ist am wenigsten zu erwarten.
- Wenn alles vergänglich ist, muss auch die Vergänglichkeit vergänglich sein. Das ist die Quelle der Hoffnung.
- Irrtum wird erst dann wirklich zum Fehler, wenn man ihn nicht einsehen kann.
- Wer etwas anderes meint, als er sagt, muss sagen, was er meint.
- Worte werden zu Musik, wenn der Ton richtig getroffen wird.
- Aufmischen kann nur, wer sich einmischt.
- Nicht jede Verletzung ist eine Kränkung, aber jede Kränkung eine Verletzung.
- Wissenschaft seziert, Weisheit ziert das Dasein.
- Man kann nicht auf den anderen eingehen, ohne auf sich selbst zurückzukommen.
- Schick sein ist nicht Schicksal, sondern Geschick.
- Der Mensch will keine Wunder; was er will, sind Erklärungen.
- Aus dem Sollen folgt kein Können, wohl aber aus dem Können ein Sollen.
- Das Leben ist nicht die vorlaufende Entschlossenheit zum Tod, sondern der Tod die vorlaufende Entschlossenheit zum Leben.
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