| Hommage an sie |
Ich - Du - Es: |
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Antiphon des rechten Ganges |
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| Lieblich, apart, so gar nicht kompliziert, |
Es geht - es geht nicht. |
| ist sie in meinem Geiste eingraviert. |
Ich gehe. |
| Frisur, Figur, im wahrsten Sinn konfiguriert, |
Es geht mich an. |
| der Stimme Klang warm, wohltemperiert, |
Ich gehe es an. |
| Leib und Seel' so bestens harmoniert. |
Es geht auf. |
| Charmant das Wesen, das sie ziert, |
Ich gehe auf. |
| das Äuß're nicht das Inn're dominiert, |
Es geht. |
| eine Ausstrahlung, nicht vom Scheine her diktiert, |
Ich gehe. |
| der Stil von Grund auf klar durchkomponiert, |
Ich gehe auf dich zu. |
| in allen Lebenslagen gewandt, versiert, |
Du gehst auf mich ein. |
| Schönes nur mit Schönem konstelliert |
Ich gehe auf in dir. |
| und sich so zu Höchstem potenziert, |
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| ein Gesamt, das ein Kunstwerk, groß, gebiert, |
Jean Weselbach |
| Gedicht, das zu Gedichten inspiriert. |
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| Jean Weselbach |
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| Aus: Frankfurter Bibliothek, Jahrbuch für das neue Gedicht, Gedicht und Gesellschaft 2007, Der Unverzichtbare, Brentano-Gesellschaft. Frankfurt/M. 2006 |
Aus: Frankfurter Bibliothek, Jahrbuch für das neue Gedicht, Gedicht und Gesellschaft 2008, Das Erbe: Das Zeichen, Brentano-Gesellschaft. Frankfurt/M. 2007 |
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